Skifahren lernen

Skifahren lernen

Guideline: Skifahren lernen

Skifahren lernen ist definitiv nicht das größte Hexenwerk. Allerdings gilt auch hier: „Je jünger, desto leichter“, soll aber nicht bedeuten, dass Erwachsene es nicht mehr können. In diesem Blogbeitrag möchte ich Dir eine Guideline mit auf dem Weg geben, damit Du bestens vorbereitet die Piste erobern kannst. Diese Guideline gilt für Erwachsene wie für Kinder gleichermaßen.

1. Wahl des Skigebiets

Die richtige Wahl des Skigebiets kann Dich beim Skifahren lernen erheblich unterstützen. Im Alpenraum musst Du hier eine Auswahl zwischen 609 Skigebieten treffen, wobei definitiv nicht jedes Skigebiet gleichermaßen für Skianfänger geeignet ist. So sind Skigebiete in lieblichen und häufig etwas niedrigeren Gebirgslagen häufig besser geeignet, als Skigebiete in hochalpinen oder gar vergletscherten Bergen. Hast Du beispielsweise die Wahl zwischen den niedriger gelegenen Kitzbühel oder Zell am See vs. den hochalpinen St. Anton am Arlberg oder Ischgl, dann entscheide Dich definitiv für eines der Ersteren.

Einen Indikator über die Eignung eines Skigebiets für Skianfänger ist beispielsweise die Verfügbarkeit von Übungsarealen bzw. die Anzahl an „blauen“, also leichten, Pistenkilometern. „Rote“ mittelschwere oder gar „schwarze“ Skipisten sind definitiv ungeeignet für Skianfänger. In manchen Ländern sind die leichtesten Skipisten „grün“ markiert. Dann solltest Du definitiv nach diesen Ausschau halten.Falls sich in Deiner näheren Umgebung eine Skihalle befinden sollte, schlag zu! Hier kannst Du unabhängig von Wetter- und Schneebedingungen perfekt Deine ersten Lernschritte vollziehen und bereits besser vorbereitet Deinen ersten Skiurlaub antreten.

Skigebiet-auswaehlen

2. Skischule wählen

Dieser Überpunkt beinhaltet sogleich eine Antwort auf die Frage: „Kann ich mir das Skifahren selbst beibringen?“. In jedem Fall bist Du gut beraten Dich zumindest für die ersten 3 Tage einem Skilehrer anzuvertrauen. Ohne professionellen Beistand droht die Gefahr, dass Du mangels Erfolg die Skier frühzeitig in die Ecke stellst oder Dich gar verletzt. Als prominentes Negativbeispiel sei hier das Land China erwähnt, in welchem eine riesige Nachfrage an qualifizierten Skilehrern besteht, diese aber nicht verfügbar sind, und somit die Versuche des Erlernens des Skifahrens häufig frühzeitig beendet werden.

Grundsätzlich kannst Du dich beim Skiunterricht zwischen Gruppenunterricht oder Privatunterricht auf Tages- oder Stundenbasis entscheiden. Da sich Skilehrer grundsätzlich am schwächsten Glied in der Gruppe orientieren ist der Lernfortschritt im Privatunterricht ungleich schneller als im Gruppenunterricht. Ebenfalls solltest Du als Skianfänger zumindest einen Halbtageskurs, besser noch einen Ganztageskurs, buchen.

Auch auf die Qualität des Skilehrers solltest Du Acht geben. Ein Indikator für die Qualität ist häufig die Größe einer Skischule, in welcher der Skilehrer tätig ist. In kleineren Skischulen sind die Skilehrer häufiger die ganze Saison über beschäftigt, womit der Erfahrungsschatz hier ungleich größer ist als in größeren Skischulen, in welchem die hohe Nachfrage, insbesondere in Stoßzeiten, mit Teilzeitskilehrern bewältigt wird. Falls verfügbar sind auch die Angaben der Skilehrer Qualifikationen hilfreich. Die Stufen der Skilehrer Ausbildung umfassen hierbei den Skilehrer Anwärter als niedrigste Stufe bis hin zum Landesskilehrer und dem staatlich geprüften Skilehrer.

Skischule auswählen

3. Dauer des Skikurses

Die Mindestdauer, für welche Du einen Skikurs besuchen solltest, ist abhängig von Deinen Lernfortschritten. Bist du sportlich und stellst Du Dich geschickt an, dann kannst Du nach 3 Tagen bereits einfache „blaue“ Skipisten sicher befahren. Grundsätzlich empfiehlt es sich aber, einen Skilehrer für 5-6 Tage zu buchen, um das Gelernte auch wirklich gut zu festigen und falsch eingelernte Fehler zu vermeiden. Hier gilt: „Je länger, desto mehr Sicherheit und Freude wirst Du am Skifahren haben.“ Auf alle Fälle solltest Du auch in Deinem „zweiten“ Skiurlaub zumindest für den ersten Tag einen Skiunterricht aufsuchen, um mit gutem Schwung zu starten.

4. Richtige Ausrüstung

Als Skianfänger bist Du hier definitiv gut beraten einen Skiverleih aufzusuchen und Dir das Skimaterial am Anfang zu leihen. Bestenfalls direkt in den Skigebieten. Hier erhältst Du einerseits topaktuelle Skiausrüstung und andererseits reduzierst Du die Chance nach Fehlgriffen mit der professionellen Beratung gegen Null. Hier erhältst auf alle Fälle die passenden Ski, Skistöcke und Skischuhe.

Somit bleibt für Dich nur noch die richtige Skibekleidung auszuwählen. Verfahre hier am besten nach dem „Zwiebelschalen – Prinzip“. Definitiv benötigst Du Skiunterwäsche, Skisocken, Skijacke- und hose, Handschuhe. Falls Du hier unsicher bist, nimm am besten einen Rucksack mit, um im Fall des Falles Kleidung ablegen oder zusätzlich anziehen kannst.

Ebenfalls ist es dringend geraten einen Skihelm mit Skibrille oder ggf. Sonnenbrille zutragen. Dies könntest Du auch im Skiverleih leihen. Wichtig ist es auch, Dein Material vor dem Antritt auf die Skipiste nochmals zu überprüfen, denn nichts ist ärgerlicher als am Skilift zu bemerken, dass etwas fehlt.

Wenn Du diese 4 Punkte beachtest, steht einem gelungenen Start in den Skisport nichts mehr im Wege. Gerne stehe auch ich Dir als Skilehrer zur Verfügung. Mehr Informationen dazu findest Du auf meiner Webseite.


Teile diesen Blog mit deinen Freunden


Anmeldung zum Newsletter

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung zum Zweck des Newsletter-Versandes ist Ihre Einwilligung. Wir verarbeiten Ihre Daten zum Zweck des Newsletter-Versandes bis zum Widerruf Ihrer Einwilligung.

Special Thanks to

Fischer Ski Sponsor
Skitouren Ausrüstung

Skitouren Ausrüstung

Skitouren Ausrüstung

Skitouren Ausrüstung: „Was brauche ich“ oder „Fehlt noch was?“ – Diese Frage stellt sich häufig Skitouren-Einsteigern, aber auch ambitionierten Skitourengehern am Abend vor einer Tour. Darum habe ich Euch eine übersichtliche Liste erstellt, damit auch wirklich nichts vergessen wird. Ihr findet die Ausrüstungsliste auch gleich zum downloaden.

Grundausrüstung

  • Tourenskier – je nach Gelände, Tour und Jahreszeit
  • Tourenstöcke mit großem Teller
  • Skitourenschuhe
  • Tourenfelle
  • ggf. Harscheisen
  • Tourenrucksack – Größe abhängig von der Tourenlänge (ggf. Skibefestigung)
  • Erste Hilfe Set
  • Skiwachs (hilft bei Aufstollen von Schnee)

Bekleidung

  • Funktionsunterwäsche
  • Socken
  • Skitourenhose
  • Fleecejacke
  • ggf. Primaloftjacke
  • ggf. Wechselkleidung
  • Gore Tex Jacke
  • Mütze oder Stirnband (optional Tourenhelm)
  • Halstuch
  • Tourenhandschuhe (optional warme Skihandschuhe)
  • Sonnenbrille (optional Skibrille)

Nicht vergessen

  • Smartphone (ggf. auch eine Powerbank)
  • Kartenmaterial
  • Sonnenschutz
  • Trinkflaschen
  • Proviant
  • Bargeld und Ausweis
  • Taschenmesser
  • Klebeband und kleiner Müllbeutel
  • Kamera und Fernglas
  • ggf. Stirnlampe

Zusätzlich bei Skitouren abseits der Pisten

  • LVS Gerät
  • Lawinensonde
  • Lawinenschaufel
  • Biwaksack
  • ggf. Lawinenrucksack

Zusätzlich bei Skihochtouren

  • Klettergurt
  • Seil (je nach Anwendungsbereich)
  • HMS Karabiner
  • Ball Lock Karabiner
  • Reepschnüre
  • Bandschlingen
  • Steigeisen
  • Pickel
  • Steinschlaghelm

Zusätzlich bei Hüttenübernachtungen

  • Wechselkleidung
  • Waschbeutel
  • Ohrenstöpsel
  • Handtuch

Ich hoffe, ich kann mit dieser Ausrüstungsliste etwas Ordnung in das Pack-Chaos bringen. Wichtig ist in jedem Fall: „So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich“.

Selbstverständlich möchte ich noch darauf hinweisen, dass man sich bei Skitouren abseits der gesicherten Pisten den alpinen Gefahren aussetzt. Falls Du Dich hier noch etwas unsicher fühlen solltest, empfehle ich Dir Dich einem Guide anzuvertrauen. Dies gilt insbesondere für Skihochtouren, bei welchem Gletscher betreten werden.


Teile diesen Blog mit deinen freunden

Mehr über Freeskiguide.com


Anmeldung zum Newsletter

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung zum Zweck des Newsletter-Versandes ist Ihre Einwilligung. Wir verarbeiten Ihre Daten zum Zweck des Newsletter-Versandes bis zum Widerruf Ihrer Einwilligung.

Special Thanks to

Skihandschuhe Größentabelle

Skihandschuhe Größentabelle

Ski handschuhe – „Passend“ Online shoppen

Suchst Du nach neuen Skihandschuhen und möchtest diese gerne bequem & kostengünstig online bestellen? Gerne stelle ich Dir meine Favoriten vor und gebe Dir auch gleich eine Größentabelle mit, damit Du auch sicher die passenden Skihandschuhe bestellst.

Ermittle zunächst die Größendaten Deiner Hand, übertrage diese auf die Größentabelle für Skihandschuhe des jeweiligen Herstellers und schon hast Du die optimale Skihandschuhgröße für Dich ermittelt. Achtung: Die Größentabellen sind nicht genormt und von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

  • Handumfang

Breiteste Stelle Deiner Hand (Fingerknöchel und ohne Daumen). Achtung: Das Maßband nicht zu straff anlegen.

  • Handlänge

Vom unteren Ende Deiner Handfläche bis zur Spitze Deines Mittelfingers.

Skihandschuhe Größentabelle

HerrenXSSMM/LLXL
Handschuhgröße67891011
Handumfang (in cm)15,217,820,322,925,427,9
Handlänge (in cm)16,017,118,219,220,421,5
DamenSMLXL
Handschuhgröße6789
Handumfang (in cm)15,217,820,322,9
Handlänge (in cm)16,017,118,219,2

Skilehrer’s Choice

Viele Skilehrer tragen ihre Handschuhe bis zu 200 Tagen im Jahr, weshalb die Skihandschuhe nicht nur komfortabel und warm sondern auch langlebig sein sollten. Dazu greifen viele Skilehrer, wie auch ich, auf die Skihandschuhe von Hestra zurück. Diese Lederhandschuhe sind in der Anschaffung zwar nicht ganz günstig, dafür aber unglaublich langlebig und lohnen sich somit allemal. Grob eingeteilt gibt es je nach Kälteempfinden die 3 Arten, 4 Finger, 2 Finger und Fäustlinge, wobei die Fäustlinge die wärmsten davon sind. Bei den meisten Modellen lässt sich der Innenhandschuh zum Trocknen herausnehmen. Mithilfe der Größentabelle für Skihandschuhe kannst Du hier bei der Online Bestellung praktisch nichts falsch machen. Aber auch Zanier und Reusch bieten hierbei ein tolles Produktportfolio an. Untenstehend findest Du die verschiedenen Modelle in den Amazon Angeboten. Auch hier wird wohl ersichtlich, dass sich Online-Shopping durchaus lohnt. Der UVP in den lokalen Sportgeschäften liegt bei circa EUR 140,00.


Teile Diesen Blog mit deinen Freunden

MEhr über Freeskiguide.com


Anmelden zum Newsletter

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung zum Zweck des Newsletter-Versandes ist Ihre Einwilligung. Wir verarbeiten Ihre Daten zum Zweck des Newsletter-Versandes bis zum Widerruf Ihrer Einwilligung.

Kauftipps Riesentorlaufski

Kauftipps: Riesentorlaufski

Kauftipps: Riesentorlauf ski

Gerne möchte ich mit Dir meine Erfahrungen mit Riesentorlaufski teilen und Dir Kauftipps mit auf dem Weg geben. Zunächst muss gesagt werden, dass ein Riesentorlaufski nicht gleich ein Riesentorlaufski ist. Anders als bei anderen Skimodellen gibt es hier eine Vielzahl von unterschiedlichen Kontruktionsarten, welche allesamt einen erheblichen Unterschied in ihrer Fahrperformance liefern. Erschwerend kommt hinzu, dass diese rein optisch nicht zu unterscheiden sind. Eine Regel gilt allerdings für alle Riesentorlaufski: Es braucht eine fortgeschrittene bis sehr gute Fahrtechnik.

Skitypen

  • Verkauf-Riesentorlaufski

Verkauf-Riesentorlaufski sind typischerweise jene Ski, welche beim Sporthändler angeboten werden. Diese gibt es in den Längen von 170cm, manchmal auch schon ab 165cm, bis 185cm und haben in etwa einen Radius von 15 bis 18 Meter. Sie zählen mit ihrer weicheren Bauweise und ihrer höheren Drehfreudigkeit zu den am leichtesten zu fahrenden Riesentorlaufski. Sehr gute Skifahrer können diese Ski auch durchaus noch als Allroundski verwenden. Richtige Rennfahrer hingegen verwenden diese Ski nicht.

  • Master-Riesentorlaufski

Die Master-Riesentorlauf kommen in ihrer Bauweise hingegen schon deutlich näher an die FIS-genormten Ski heran. Sie sind mit 180cm bis 189cm länger als Verkauf-Riesentorlaufski und auch ihr Flex ist härter. Der Radius variiert zwischen 23 und 27 Meter. Beide Komponenten bringen es mit sich, dass die Drehfreudigkeit abnimmt und die Stabilität auch bei hohem Tempo zunimmt. Große und renommierte Sporthändler haben diese Art von Ski im Handel. Ihr Einsatz erfolgt vorwiegend auf den Pisten.

  • Damen-Riesentorlaufski

Der Name könnte irritierend wirken, denn dieser Ski ist alles andere als leicht zu fahren. Die Bezeichnung bezieht sich lediglich darauf, dass die Ski gemäß den FIS-Regularien für Damen gebaut sind und somit auch im Rennlauf zulässig sind. Sie weisen eine Länge von 183cm bis 188cm bei einem Radius von 30 Metern auf. Ihr Flex ist ähnlich zu jenen des Master-Riesentorlaufski. Der veränderte Radius bewirkt allerdings, dass die Drehfreudigkeit weiter abnimmt wohingehend die Stabilität bei hohem Tempo weiter zunimmt. Im klassischen Sporthandel sind diese Ski selten anzutreffen.

  • Herren-Riesentorlaufski

Die Herren-Riesentorlaufski gelten als Könige in ihrer Klasse. Angeboten werden sie in einer Länge von 188cm bis 193cm. Obwohl der Radius nach einer neuerlichen Reform der FIS-Regularien ebenfalls bei 30 Metern liegt sind diese Ski aufgrund ihres deutlich steiferen Flexes um einiges weniger drehfreudig als die anderen Modelle und im Sporthandel so gut wie nicht erhältlich. Ihr Einsatz bezieht sich vorwiegend auf den Rennbereich.

Abseits dieser 4 Hauptarten von Riesentorlaufski unterscheiden sich sämtliche Skiarten auch innerhalb der jeweiligen Kategorie nochmals. So gibt es innerhalb der Master-Riesentorlaufski nochmals eine Vielzahl von fein abgestuften Härtegraden, welche je nach Skihersteller unterschiedlich kodiert ist und meisten im Bereich der Seitenwange ersichtlich wird. Das untere Bild zeigt die Härteabstufungen der Firma Fischer. Dieser Riesentorlaufski hat eine Länge von 188cm mit einem Härtegrad von 64. Die Härtegrade variieren von 48 bis 82, womit dieser Ski in etwa einen mittleren Härtegrad aufweist. Die Verkauf-Riesentorlaufski hingegen werden in einem einheitlichen Härtegrad ausgeliefert.

Ski Flex & und Härte
Skilänge 188cm – Härtegrad 64

Konstruktion vs. Performance

Wie eingangs bereits erkannt werden kann unterscheiden sich die Skiarten insbesondere in ihrer Länge, ihrer Härte, ihre Torsionssteifigkeit, also ihre Verwindungssteifigkeit, und ihren Radius. Diese Faktoren sind hauptursächlich ob sich ein Ski als drehfreudig erweist oder als sehr stabil bei hohem Tempo. Auch sämtliche andere Skiarten der renommierten Skihersteller unterscheiden sich innerhalb dieser Kriterien. So sind die Topmodelle meist härter und stabiler und eher auf den Experten ausgelegt wohingehend die ungergeordneten und meist auch günstigeren Modelle drehfreudiger sind. Je härter desto mehr Eisgriffigkeit weisen die Ski auch auf. Hier gilt es stets einen Kompromiss zu finden. Der Vergleich eines Rennrads und eines Downhillbikes veranschaulicht hier ein ähnliches Bild.

Ebensfalls unterscheiden sich insbesondere die Verkauf-Riesentorlaufski von den Master-, Damen- und Herrenriesentorlaufski in ihrer Langlebigkeit. Dies resultiert daraus, dass die Kanten des Verkauf-Riesentorlaufski dicker sind und das Belagsmaterial härter ist. Somit übersteht diese Skiart den Feindkontakt, also das Auftreffen auf Steine etc., eher als die rennlauforientierten Skiarten.

Riesentorlaufski werden in der Regel mit einem Kantwinkel von 87° seitlich und 0,3° belagseitig ausgeliefert, was als sehr scharf einzustufen ist.

Bindungen

Aufgrund dessen, dass Riesentorlaufski vorwiegend von sehr guten Skifahren benutzt werden ist auch eine dementsprechend hochwertige Bindung eine sinnvolle Investition. In der Regel werden Bindungen mit einem Z-Wert, also mit einer Haltekraft von 6-18 verwendet. Die Bindungen sind anders als bei vielen anderen Skimodellen direkt auf den Ski bzw. auf die Erhöhungsplatte gebohrt und weisen somit weniger Bewegungsspiel und eine direktere Übertragung von Bewegungen auf. Der tatsächliche Einstellungswert wird in der Regel von einem zertifizierten Sportfachhändler vorgenommen und ist abhängig von der Körpergröße, dem skifahrerischen Können, der Schuhgröße und dem Gewicht des Skifahrers. Für sehr sportliche Skifahrer ist dieser Wert aber oftmals zu weiche, weshalb diese den Z-Wert eigenständig nochmals korrigieren. An dieser Stelle ist allerdings Vorsicht geboten, da oftmals eine zu leicht auslösenden Bindung den Weg zum Kniespezialisten ersparen kann.

Skibindungen

Fazit: Kauftipp

Wie in diesem Blogbeitrag ersichtlich wurde gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Riesentorlaufskiern. Grob heruntergebrochen bleibt meist die Wahl zwischen einem Verkauf-Riesentorlaufski und einem Master-Riesentorlaufski. Die letztendliche Entscheidung hängt wohl davon ab, wie fortgeschritten die Skitechnik tatsächlich ist und für welchen Einsatz die Ski bestimmt sind. Ist man hier unschlüssig oder sucht man einen Ski welcher noch gewisse Allroundfähigkeiten besitzen sollte ist man wohl besser bei einem Verkauf-Riesentorlaufski aufgehoben. Zählt man sich zu einem absoluten Experten und ist vorwiegend auf frisch präparierten, harten Pisten unterwegs kann der Griff zu einem Master-Riesentorlaufski eine Überlegung wert sein. Der Damen- und Herrenriesentorlaufski bleibt eher der Elite den Skirennlaufs vorbehalten. Untenstehend findest Du noch abschließend ein Angebot des Verkauf-Riesentorlaufski in einer Länge von 175cm auf Amazon, welches preislich absolut empfehlenswert wäre.


Teile Den Blog mit deinen Freunden

Mehr über Freeskiguide.com erfahren


Anmeldung zum Newsletter

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung zum Zweck des Newsletter-Versandes ist Ihre Einwilligung. Wir verarbeiten Ihre Daten zum Zweck des Newsletter-Versandes bis zum Widerruf Ihrer Einwilligung.

Special Thanks to